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Sommer-Arbeitspreis: Strom in der Mittagszeit nutzen

05.03.2026

Strom dann verbrauchen, wenn viel Solarenergie erzeugt wird

Was der Niederarbeitspreis ist
Ab 2026 wird es für Verbraucherinnen und Verbraucher attraktiver, Strom genau dann zu nutzen, wenn besonders viel Solarenergie erzeugt wird – vor allem rund um die Mittagszeit. Der reduzierte Sommer-Arbeitspreis sorgt dafür, dass sich dieser Verbrauch auch finanziell auszahlt. Zwischen 1. April und 30. September werden täglich von 10 bis 16 Uhr die Netzgebühren reduziert. Damit entsteht ein klarer Anreiz, Strom verstärkt in dieser Zeit zu verwenden: Typische Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Klimaanlage oder Wärmepumpe können gezielt dann betrieben werden.

Für Haushalte bedeutet das:
Wer im Sommer untertags Strom nutzt, kann künftig spürbar bei der Netzgebühr sparen und gleichzeitig zu einer effizienteren Nutzung erneuerbarer Energie beitragen. 

Wie man ihn bekommt:
Voraussetzung ist ein intelligentes Messgerät (Smart Meter) mit aktivierter Opt-In-Einstellung. Nur so kann der Stromverbrauch im 15-Minuten-Takt erfasst und den jeweiligen Zeiträumen korrekt zugeordnet werden. Mit der Standard-Einstellung ist diese detaillierte Messung nicht möglich.

Die Umstellung auf Opt-In lässt sich am einfachsten über die Online-Plattform des jeweiligen Netzbetreibers vornehmen. Alternativ können sich Kundinnen und Kunden auch direkt an ihren Netzanbieter wenden. Wer bereits ab 1. April profitieren möchte, sollte die Umstellung spätestens eine Woche vorher beantragen.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, wird die günstigere Verrechnung automatisch berücksichtigt.

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